© Geschichts- und Heimatverein Rothenstein/Oelknitz e. V.

Aktuelles

 

Geschichts- und Heimatverein Rothenstein/Oelknitz e. V.
25 Jahre Heimatstube Am 16.4.16 feierten wir das 25-jährige Jubiläum der Heimatstube zu Rothenstein. Familie Etzrodt erinerte an das Schaffen unseres Heimatmalers Gerhardt Arlt. Zu dieser Gelegenheit war es ebenfalls eine große Freude für uns, die neu dekorierten Vitrinen der Allgemeinheit zu präsentieren. Viele Vereine (darunter der Männerchor, der Angerverein, der Handballverein und die Interessengemeinschaft Rothensteiner Felsen) haben verschiedene Exponate, Erinnerungsstücke, Souvenirs und Pokale beigesteuert, damit wir in der Lage waren, die Vitrinen neu zu gestalten. Frau Kröner gestaltet im Namen des Faschingsvereins eine kleine aber sehr unterhaltsame Ausstellung mit vielen Fotos und Eintrittskarten. Hier sind einige Impressionen:
Errichtung und Einweihung Chattia-Stein
Vor-Lesungen einmal anders in Rothenstein Vergnüglich und heiter gestaltete sich der Abend am 27.10.16 in der Heimatstube des Rothensteiner Geschichts-und Heimatvereines, als 5 Hobbypoeten der Jenaer Autorengruppe dem unerwartet zahlreichen interessiertem Publikum Ihre Texte vortrugen. Gereimtes und Ungereimtes, lustige und besinnliche Texte wurden zum Besten gegeben. Der Jenaer Autorenclub hatte sich nach 1990 auch aus ehemaligen Mitgliedern des früheren Zirkels Schreibender Arbeiter des VEB Carl Zeiss Jena und weiteren Wortakrobaten, die Freude am Fabulieren und Schreiben haben, zusammengefunden. Sei es Dietrich Hucke, noch immer als Fachdolmetscher arbeitend, Rosi Höfer, bekannte Kabarettistin aus Kahla, aber auch Lutz Funk, Dorothea Vent und Hartmut Pache, die auch schon früher in diversen Veröffentlichungen bekannt geworden waren, lasen aus ihrer neuesten Anthologie „Blaues lugt durch Wolkenberge“, sowie anderen Ihrer zahlreichen Texte. Auch Arbeiten von Ruth Kallies (90) auch bekannt als Ruth Friedel „Turm der Alten“ wurden in Gedenken an die langjährige immer aktive Autorin vorgetragen, die im Juli leider verstarb. Sowohl anspruchsvolle Lyrik und Prosa, aber zumeist humorvolle Texte, die an diesem Abend überwogen, sorgten für einen sowohl zum Nachdenken anregenden, als auch heiteren Vor-Leseabend.
Im April 2015 fand eine Grabesführung in Schöps statt. Wie bereits in der lokalen Presse bekannt gemacht wurde, haben Archäologen im Zuge des Umbaus der B88 die Möglichkeit zu graben. Dabei sind sie bereits auf einige sensationelle Funde gestoßen, z.B. eine Urne, ein gut erhaltenes männliches Skelett und einige Tonscherben.
Auf den Spuren von Pestilenz, Porzellan und Persönlichkeiten in Pößneck Am 28. Januar 2017 starteten wir in unser neues Veranstaltungsjahr 2017. Unser erstes Ziel in diesem Jahr war das Museum 642 in Pößneck. Ursprünglich drei Häuser wurden zu einem Gebäudekomplex zusammengeschlossen, um der Darstellung der wechselvollen Geschichte der Stadt Pößneck einen würdigen Platz zu bieten. Wir waren alle verblüfft über die Gesamtkomposition dieses Museums. Auf relativ kleinem Raum ist es gelungen, verschiedene Aspekte der älteren und neueren Stadtgeschichte herausstellen und harmonisch miteinander zu verbinden. Im Innenhof wird Wasser als ein lebensnotwendiger Stoff dargestellt. Nicht nur anhand eines Wasserlaufs werden die wichtigsten Meilensteine der Pößnecker Geschichte angezeigt, sondern auch die Baugeschichte der Wasserleitungen in Pößneck sind Thema. [Foto 1] + [Foto 2] Ebenso erwähnenswert ist der so genannte „Pößnecker Pferdehimmel“ im Erdgeschoss. Im Obergeschoss gibt es unter anderem zwei Bohlenstuben, in denen die Tuchmacherei und die Gerberei als wichtige Handwerke Pößnecks dargestellt werden. Unsere Museumsführerin Frau Lau erläuterte uns sehr anschaulich die verschiedenen Schritte der Herstellung. [Foto 4] Da ein Motto des Museums darin besteht anzufassen und auszuprobieren, haben wir uns das nicht zweimal sagen lassen und das Ankleiden wie einst selber getestet. [Foto 5] Nach dieser Führung ließen wir uns das Mittagessen im „Waldfrieden“ bei Neustadt an der Orla schmecken. Wir waren uns alle einig, dass wir sicher sehr bald noch einmal in das Museum zurückkehren werden, um die Exponate in Ruhe in Augenschein nehmen zu können, für die wir beim ersten Mal nicht genügend Zeit hatten. Vielleicht werden Sie auch bald auf unseren Spuren in Pößneck wandeln, dann wird Sie auch Franz Adelbert Hüthling durchs Museum begleiten. Bekannt wurde er durch den DEFA-Klassiker Moritz in der Liftfaßsäule.
200. Geburtstag Carl Zeiss – Nachlese  Wieder gut besucht war die Veranstaltung des Geschichts- und Heimatvereines von Rothenstein/Oelknitz am Abend des 16.Februars. Dr. Wolfgang Wimmer, Leiter des ZEISS-Archives stellte mit seinem Vortrag insbesondere die verschiedenen Schaffensperioden des legendären Gründers von seiner Jugend bis zu seinem Ableben und seine besonderen Verdienste in enger Zusammenarbeit mit Ernst Abbe und Otto Schott für das Unternehmen und damit auch für die Stadt Jena lebendig dar. Die Besonderheiten der Carl Zeiss Stiftung wurden dann auch in einer interessanten Diskussion erörtert. Abschließend stellte Hartmut Pache, der immer auch mal als Werksführer bei Carl Zeiss seit seiner Pensionierung tätig ist, noch einige Fakten, wirtschaftliche Ergebnisse des vergangenen Geschäftsjahres und Bilder zu neuen Erzeugnissen dem Auditorium kurz vor.  
Radreisebericht Familie Heinrich Am 16. März war es wieder so weit. Frau Dr. Helga Heinrich und Herr Wolfgang Heinrich berichteten von ihrer neuesten Radreise. Unterhaltsam wie immer galt es, den Rhein von der Quelle bis nach Worms entlang zu reisen. [Foto 1] Die imposante Bergwelt der Schweiz war eine gelungene Kulisse für diesen kurzweiligen Abend. Zu Beginn stand die Quelle des Rheins im Tomasee im Kanton Graubünden. Helga und Wolfgang besuchten diese Quelle für uns [Foto 2]. Weiter zeigten die beiden uns die Erhabenheit der Natur in der berühmten Rheinschlucht [Foto 3]. Des Weiteren gaben Helga und Wolfgang charmante Bonmots über Strasbourg zum Besten gepaart mit allerlei wissenswerten Informationen. Diese kurzweilige Reise kam viel zu schnell zu ihrem - vorläufigen - Endpunkt: der Stadt Worms. Natürlich konnten beide im Lutherjahr nicht am vielleicht bekanntesten Denkmal, dem Lutherdenkmal, der Stadt vorbei [Foto 4]. Der Höhepunkt des Abends bildet jedoch eine kleine aber sehr feine Weinverkostung. Von Liebfrauenmilch hat vermutlich jeder schon mal etwas gehört, aber nur wenige kennen oder besser gesagt haben den Unterschied geschmeckt. Nur Liebfrauenmilch mit dem Beinamen „Madonna“ ist ein Kennzeichen dafür, dass dieser Wein in den Weinbergen der Liebfrauenkirche zu Worms gewachsen ist [Foto 5]. Seit diesem Abend wissen wir also Bescheid.
Der Geschichts- und Heimatverein bei Zeiss zu Besuch Wie im Februar angekündigt  fand im Mai eine Betriebsbesichtigung bei Carl Zeiss in Jena statt. Alle waren pünktlich gekommen. Nach einem Powerpointvortrag zu ZEISS, seine Entwicklung mit Vorstellung neuer Gerätesysteme wurden auch im Besucherraum Erläuterungen zu den dort ausgestellten Zeiss- Geräten durch den Organisator Hartmut Pache gegeben. Von den wesentlichen Produktgruppen waren 1 – 2 Geräte ausgestellt. Sowohl die Spezialoptik für die Hersteller von Mikrochips, als auch das Laserscanningmikroskop der Mikroskopie für Zellforschung z.B. in der Krebsdiagnose, aber auch ein hochentwickeltes Operationsmikroskop für feinste Operationsmethoden selbst am Gehirn fanden reges Interesse, ebenso wie Spezialaufnahmegeräte zur Untersuchung und Dokumention der Netzhaut. Anschließend wurde ein Einblick in die Montage der Augenarztgeräte, die heutige Optik-, und abschließend die Mechanische Produktion gewährt. Einige ehemalige Zeiss- Kollegen stellten jdenfalls fest, dass sich doch Einiges in diesem früher als Bau 6/70 genannten Produktionsgebäude äußerst angenehm und positiv entwickelt hat.
An einem lauschigen Maiensamstag (13.5.) fanden sich die Mitglieder des GHV Rothenstein und Interessierte an der „Fröhlichen Wiederkunft“ in Trockenborn-Wolfersdorf ein. Nach einem stärkenden Mittagsmahl in froher Runde erlebten wir einen vergnüglichen Nachmittag mit einer Führung durch das Jagdschloss. Bei anschließendem Kaffee und Kuchen ließen wir den schönen Tag ausklingen.